Informationen zum Thema Diabetes bei Katzen

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Genauso, wie auch bei einem Menschen die  Autoimmunkrankheit „Diabetes“ diagonostiziert werden kann, kann auch eine Katze und ein Hund daran  erkranken.  Dies ist wenigen Katzenhaltern bekannt, … aber es ist so!

Gern stellen wir auf unserer Seite erste Informationen zum Thema “ Katzen und Diabetes“ hier bereit.  Und sollten Sie der Meinung sein, daß unsere Ausführung bei Ihrer Katze oder Ihrem Kater zutrifft, dann ist der Gang zu einem Tierarzt unumgänglich.

Was sind Kennzeichen eines Diabetes, also einer Zuckerkrankheit, wie der Diabetes im Volksmund bezeichnet wird?

Das Kennzeichen  eines Diabetes ist der dauerhaft erhöhte Blutzuckerspiegel. Dauerhaft? Bei einer jeden Katze steigt der Blutzucker nach der Futteraufnahme und sinkt nach einer gewissen Zeit wieder auf einen normalen „Pegel“.  Ist der Blutzuckerspiegel  den ges. Tag über erhöht, so reden Mediziner von „dauerhaft erhöht“. Zu Beginn einer Zuckerkrankheit sind die Symtome dieser leicht zu „übersehen“.  Die Katze trinkt mehr, als üblich. Ok, mag sein, es ist ja auch warm! Die Katze uriniert mehr als gewohnt. OK, ist ja auch klar, wenn sie mehr trinkt, dann  muß sie auch mehr ausscheiden! Sie schläft permanet und rennt gar nicht mehr soviel herum, wie sonst. OK, es ist ja auch warm!

1.) ABER: Sie frißt ja seit geraumer Zeit mehr als sonst. Und sie verliert dennoch Körpergewicht.

2.) OK,… NEIN- ab jetzt nicht mehr OK.  Auch nicht mehr OK, wenn Ihre Katze an Gewicht zunimmt.

Es ist an der Zeit den Blutzuckerspiegel Ihrer Katze von einem Tierarzt Ihrer Wahl „checken“ zu lassen.

Generell wird zwischen zwei Diabetes-Typen unterschieden.

Sofern kein Insulin mehr durch die Insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet werden, handelt es sich um einen Typ – 1 Diabetes. Ob die  Insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört sind, kann in einem medizinischen Test schnell erfahren werden.  Und sollten sich noch reversilble Zellen (Beta-Zellen) in den Langhansschen Inseln des Pankreas befinden, besteht Hoffung darüber, daß die Therapie nicht “ Insulin“ heissen muß!

Katzen mit einer Zuckerkrankheit leiden jedoch eher von einem Typ-2 Diabetes.

In diesem Diabetes Typ  ist die volle Wirksamkeit des Hormones „Insulin“ nicht mehr vorhanden.  Die Zellen reagieren nicht mehr in einem vollen Umfang auf das „Andocken“ des Insulins. In diesem Fall handelt es sich um eine „Insulinresistenz“. Häufig ist bei einem Typ-2-Diabetes auch die Insulinbildung gestört.

Folgeerscheinungen der Zuckerkrankheit bei Katzen

Katzen mit Zuckerkrankheit zeigen häufig ein stumpfes Fell. Im Licht wirkt es nicht „abgefettet“.  In Einzelfällen fallen eine Hinterhandschwäche, übertriebene „eckige“ (ataktische) Bewegungen und /oder eine plantigrade Fußung der Hinterbeine auf. Dabei tritt die Zehengängerin „Katze“ mit der ganzen Fußsohle der Hinterhand auf. Da Diabetes mellitus den gesamten Energiehaushalt des Organismus durcheinanderbringt, sind viele Organe und Körperfunktionen empfindlich gestört. Beispielsweise sind die Wundheilung erschwert und das Immunsystem geschwächt. Hartnäckige Infektionen der Harnwege können auftreten. Häufig leiden Diabetiker auch unter Durchblutungsstörungen. Gefürchtet ist die Entwicklung einer diabetischen Ketoazidose: Tiere mit einer diabetischen Ketoazidose zeigen Symptome einer Austrocknung.  Sie erbrechen sich, ihr Bewusstsein ist eingetrübt, sie sind teilnahmslos und können letztlich ins Koma fallen, wie bei einem Menschen. Bei diesen Symptomen muss das Tier sofort in tierärztliche Behandlung. Die Diagnose Diabetes mellitus stellt der Tierarzt anhand verschiedener Blut- und Harnuntersuchungen. Die alleinige Bestimmung des Nüchternblutzuckers reicht zur Diagnose bei der Katze nicht aus. Denn bei unseren Stubentigern kann es in Stresssituationen (eben einem Tierarztbesuch) zu vorübergehenden Erhöhungen des Blutzuckerspiegels kommen.

Tablette statt Spritze

In einigen Fällen von Zuckerkrankheit bei Katzen können statt der Insulinspritze auch Tabletten, sogenannte orale Antidiabetika, eingesetzt werden. Diese Arzneimittel regen die Bauchspeicheldrüse zur Produktion von körpereigenem Insulin an. Doch diese Medikamente wirken nur im Anfangsstadium der Erkrankung und können (sicherlich) Nebenwirkungen haben. Naturheilmittel auf pflanzlicher Basis stellen bei einer Katze mit einem Typ-2 Diabates eine Alternative dar.

Ernährung unbedingt umstellen

Eine generelle Basis der Diabetestherapie stellt die Ernährung dar. Prinzipiell sollten übergewichtige Tiere abnehmen, jedoch nicht aushungern! Katzen sprechen sehr gut auf eine spezielle Diabetesdiät an, die vor allem aus Proteinen und Fett besteht. Sie sollten hier nicht unbedingt auf Fertigfutter zugreifen, sondern selber die Nahrung zubereiten. Ich werde Ihnen in den naechsten Wochen einen Ernährungsplan hier veröffentlichen. Wenn diese eiweißreiche, stärkearme Diät strikt eingehalten wird, kann in vielen Fällen sogar auf eine Insulintherapie verzichtet werden.  Zudem gibt es Naturheilmittel (Phytopharmaka- pflanzliche Heilmittel als Therapiemöglichkeit). Verfüttern Sie jedoch niemals Zimt und schon gar nicht in hochkonzentrierter Form einzelner Kapseln.  Ihre Katze wird dann unter Nieren- und Lebererkrankung leiden.

Sie sollten zudem wissen: Kleine Mahlzeiten, öfter am Tag verteilt, sind hilfreicher als eine grosse üppige Mahlzeit. Ihr „Diabetiker auf vier Pfoten“ wird Ihnen zudem danken, wenn Sie ihn zu geregelten Mahlzeiten füttern.  Erstellen Sie einen Futterplan, der die Zeiten, das Futter und die Mengen beinhaltet. Somit halten Sie die Blutzucker-Schwankungen in Grenzen. Und stets sollte der Wassernapf mit frischem Trinkwasser gefüllt sein. NIEMALS Wasser aus Plastikflaschen eingeben.  Und ein kleines nicht Kohlehydrat haltiges Leckerlie zur Nacht erfreut Ihre Katze/Ihren Kater.

Auch mit einem Diabetes kann Ihre Katze/ Ihr Kater alt werden und Ihnen viel Freude bringen.

Lang lebe Ihre Katze/ Ihr Kater lange Jahre mit Ihnen.

 

 

 

 

 

 

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